Spotlight Energiewirtschaft: Branchenbefragung zur digitalen Transformation und aktuellen Herausforderungen

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Zunehmender Wettbewerb und die digitale Transformation beschäftigen die Energiebranche derzeit am meisten. Das ergab eine Studie, die das Marktforschungsinstitut CENSUSWIDE im September 2020 für uns durhführte. Nach Ansicht des BDEW (Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft) ist die digitale Transformation „integraler Bestandteil der Energiewende“. Wie ließen sich „effiziente, schnelle und automatisierte Prozesse“ sonst in der Fläche implementieren? Die Branche steht unter einem immensen Innovationsdruck, denn Erzeuger, Netzbetreiber und Verbraucher müssen dezentral miteinander vernetzt werden, um die Voraussetzungen für eine nachhaltige Stromversorgung zu schaffen.

Der Messprozess wird digital

Deutlich wird das etwa im gesamten Messwesen: Energieversorger in Deutschland, Österreich und der Schweiz sind gesetzlich verpflichtet, Smart Metering einzuführen. Das bedeutet, dass die Messstellenbetreiber als neue Marktteilnehmer hinzukommen. Die Folge: Der Abrechnungsprozess wird komplexer, was die Rechnungsstellung verzögern könnte. Das wirkt sich gleichermaßen auf die Kundenbeziehungen und das Betriebskapital aus. Rund 63 Prozent der 300 Entscheider sehen in diesem Themenkomplex die größte Herausforderung bezogen auf den Messprozess und die Netzabrechnung. Allerdings bietet die Einführung von Smart Metering auch die einmalige Chance, den Meter-to-Cash-Prozess grundlegend zu verbessern. So eröffnet sich durch die Digitalisierung die Möglichkeit, Ineffizienzen und Hindernisse zu identifizieren. Mit unserer marktführenden Process-Mining-Technologie versetzen wir Unternehmen der Energiewirtschaft in die Lage, ihre Leistungsfähigkeit in diesem Bereich zu maximieren.

Komplexes Plant Maintenance erfordert Transparenz

Auch bei der Instandhaltung von Produktionsstätten und Netzen führen fast die Hälfte der befragten Energieversorger eine mangelnde Transparenz und hohe Komplexität als zentrale Herausforderungen an (47,67 %). Im Störfallmanagement, bei der Wartung oder Predictive Maintenance sind Daten der Schlüssel für reibungslose, ressourcenschonende und kosteneffiziente Prozesse. Wird beispielsweise ein Störfall gemeldet, lässt sich dieser zügig beheben, wenn die Verfügbarkeit der erforderlichen Kapazitäten (Material, Mitarbeiter usw.) jederzeit nachvollziehbar ist und kurzfristig über ein zentrales Tool abgerufen werden kann. So werden redundante Benachrichtigungen vermieden und Tickets durchgängig bearbeitet, bis sie endgültig geschlossen werden können.

Maximale Unternehmensperformance mit dem Execution Management System

Schließen Energieversorger die Execution Gaps fragmentierter IT-Systeme, wächst die Execution Capacity. Die Erkenntnis, dass jedes Unternehmen über eine Execution Capacity verfügt, leitet uns einen Schritt über Process Mining hinaus. Die Execution Capacity ist die Leistung, die ein Unternehmen in der verfügbaren Zeit und mit den vorhandenen Ressourcen erbringen kann. Ihre Erhöhung wirkt sich unmittelbar auf den Unternehmenserfolg aus. Schlüsselkennzahlen entlang der gesamten Wertschöpfungskette lassen sich auf diese Weise optimieren. Mit unserem Execution Management Systems (EMS) schöpfen Unternehmen die Execution Capacity voll aus und maximieren sie. Es ist in der Lage, alle Abteilungen und das ganze Unternehmen von den Zwängen komplexer IT-Landschaften zu befreien. Dann kann Digitalisierung erst gelingen. Eine entsprechende Strategie haben vier Fünftel der teilnehmenden Unternehmen zwar bereits entwickelt, doch befindet sich der überwiegende Teil in einem sehr frühen Stadium. Mehrheitlich haben sie die Bedeutung von Process Mining erkannt: Sie machen sich auf den Weg, im Rahmen eines ganzheitlichen Ansatzes ihre Geschäftsprozesse zu durchleuchten und zu überwachen, um Optimierungspotenziale in allen Bereichen aufzudecken.

Krisenfeste und digitale Prozesse sind gefragt