Es wird Zeit, die Kreditorenbuchhaltung strategisch zu betrachten
Es versteht sich von selbst, dass die Kreditorenbuchhaltung für jedes Unternehmen wichtig ist, schließlich kontrolliert sie ihren Cashflow. Und doch wird sie oft unterschätzt und nicht nur räumlich (etwa per Auslagerung), sondern auch strategisch vom restlichen Unternehmen getrennt. Dabei ist gerade die Kreditorenbuchhaltung ein besonders guter Ansatzpunkt, um das Working Capital schnell zu optimieren. Sie ist die ideale Cash-Quelle, die Unternehmen nicht ungenutzt lassen sollten. Sonst schaden sie sich nur selbst. Das gilt umso mehr in unsicheren und turbulenten Zeiten wie diesen, in denen Liquidität und Liquiditätssicherung das oberste Gebot sind. Wird die Kreditorenbuchhaltung richtig geführt, kann sich das aber nicht nur äußerst positiv auf das Working Capital auswirken, sondern auch auf Gewinnmargen und Verhandlungen mit Zulieferern. Dabei können Sie Ihren Schwerpunkt jederzeit wahlweise auf Profitabilität (durch die Ausnutzung von Skonto) oder Liquidität (durch längere Zahlungsfristen) setzen – je nachdem, welches strategische Ziel Ihr Unternehmen gerade verfolgt. Warum sich also darauf beschränken, durch Einsparungsrunden auch noch den letzten Cent aus der Kreditorenbuchhaltung zu pressen? Wenn sich alles nur um Schnelligkeit und Bearbeitungskosten dreht, werden nicht nur Ihre Gewinne immer weiter schwinden, Sie verlieren auch Ihre strategischen Ziele aus dem Blick.