Mondelēz International + Celonis

„Celonis gibt uns etwas, das wir auf unserem Weg zu einem autonomen, KI-gestützten Unternehmen dringend brauchen: Kontext.“
Rossana Rizzotto, Leiterin des CIDO-Büros

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$10 Mio.

In 18 Monaten freigesetzter Gesamtwert mit direktem Einfluss auf die GuV

$6 Mio.+

In 90 Tagen durch die Eindämmung von Verlusten durch Gutschriften wieder zurückgewonnen

Skalierung auf Unternehmensebene

7 globale End-to-End-Bereiche

In weniger als 18 Monaten hat Mondelēz International in sieben End-to-End-Prozessen enorme Verbesserungen erzielt – und dabei mehr als zehn Millionen Dollar an Wert freigesetzt, Margen verbessert und Umsätze abgesichert. Jetzt nutzt der Snack-Gigant Celonis für seine nächste große Herausforderung: den Weg zu einem autonomen Unternehmen.

Historisch hohe Kakaopreise. Wachsende Skepsis gegenüber „Shrinkflation“. Verbraucher, die bewusster snacken wollen. Vor diesem Hintergrund kann sich ein Snack-Gigant wie Mondelēz International keine Schwachstellen in seinen Kernprozessen leisten.

Das Unternehmen hinter bekannten Marken wie Oreo, Cadbury, Milka, Toblerone, Ritz und Philadelphia beliefert Milliarden von Kunden in mehr als 150 Ländern.

Doch hinter den Kulissen eines Unternehmens mit 39,3 Milliarden US-Dollar Jahresumsatz und weltweit 91.000 Beschäftigten steht eine äußerst komplexe Prozesslandschaft. Im Wettlauf um den Schutz ihrer Margen und den Weg zu einem autonomen Unternehmen setzte Mondelēz International strategisch auf die Celonis-Plattform.

In weniger als 18 Monaten hat der CPG-Riese Celonis in sieben End-to-End-Bereichen skaliert – Margen verbessert, Cashflow freigesetzt (zehn Millionen Dollar und es werden mehr) und Umsätze im Ergebnis gesichert.

Mit dieser nachgewiesenen Erfolgsbilanz hat Mondelēz International Celonis nun zum operativen Rückgrat seiner unternehmensweiten KI-Transformation gemacht.

So erzielt das Unternehmen starke Prozessgewinne im Purchase-to-Pay

Der Weg des Unternehmens war geprägt von außergewöhnlicher Skalierung und Geschwindigkeit. „Wir haben Ende 2024 mit einem Use Case begonnen. Sechs Monate später haben wir entschieden, Celonis als strategische Unternehmensplattform einzusetzen“, erinnert sich Rossana Rizzotto, Leiter des CIDO-Büros.

Die Daten haben den Ausschlag gegeben. Die einzelnen Bereiche hielten sich zwar für datengesteuert, doch echte End-to-End-Transparenz war nur begrenzt vorhanden. „Wenn es darum geht zu verstehen, wie unsere Prozesse laufen, haben wir lange weitgehend im Dunkeln getappt“, ergänzt Miko Maciejewski, VP of MDS Procurement, Legal, CGA and Sustainability.

Begonnen haben sie mit einem der wirksamsten Hebel für den Cashflow: der Korrektur ihrer Zahlungsbedingungen. Celonis lieferte einen Echtzeit-digitalen Zwilling ihrer Source-to-Pay-Abläufe – eine dynamische, systemagnostische Visualisierung, wie ihre Prozesse tatsächlich laufen, angereichert mit dem einzigartigen Geschäftswissen von Mondelēz International, etwa Geschäftsregeln, KPI-Berechnungen oder Prozesslandkarten.

Da Celonis die Daten aus zuvor getrennten SAP-Systemen zusammenführte, konnte das Team schnell eine Liquiditätslücke aufdecken: Es bestand eine Diskrepanz zwischen den von den Einkäufern ausgehandelten Konditionen und den tatsächlich an die Lieferanten geleisteten Zahlungen. Mondelēz International konnte nun Unstimmigkeiten zwischen Bestellungen, Rechnungen und Lieferantenstammdaten in Echtzeit erkennen und sicherstellen, dass bei jeder einzelnen Transaktion die besten Konditionen angewendet wurden.

„Allein mit diesem Use Case haben wir Millionen zurückgewonnen“, sagt Alessandra Silvano. Die VP of Procurement Strategy and Digital Sourcing, Global Supply Chain erklärt außerdem, dass ihr Bereich intern deutlich an Zugkraft gewonnen hat.

Alessandra Silvano, VP - Procurement Strategy and Digital Sourcing, Global Supply Chain

„Mit Celonis kann mein Team Prozessverbesserungen mit deutlich höherer Glaubwürdigkeit angehen – und viel schneller und einfacher umsetzen.“

Das Team von Maciejewski erzielte ähnliche Ergebnisse beim Umgang mit überalterten Gutschriften – einem berüchtigten schwarzen Loch in einem weit verzweigten Netz aus ERP-Systemen. „Wir wussten nicht einmal, wie viel Geld wir verloren haben, weil uns schlicht die Transparenz fehlte“, räumt Maciejewski ein.

Als Celonis mit ihren 20 wichtigsten führenden Systemen verbunden wurde, änderte sich das schnell. „Mit einem Klick sehen wir jetzt ein vollständiges Dashboard, das zeigt, welcher Lieferant uns welchen Betrag schuldet, sodass mein Team direkt nachfassen kann.“ Innerhalb eines Quartals nach dem Go-live holte sein Team mehr als sechs Millionen Dollar zurück – „und das ist erst der Anfang“, ergänzt er.

Wie Mondelēz International Celonis im Kern seines Unternehmens verankert

Solche großen Erfolge blieben der Führungsebene nicht verborgen. Dadurch ergab sich die Chance, Celonis auf ein unternehmensweites Betriebsmodell umzustellen. In weniger als 18 Monaten hat der Snack-Riese systematisch operative Silos aufgebrochen und Celonis auf sieben globale End-to-End-Prozesse ausgedehnt: Source-to-Pay, Order-to-Cash, Record-to-Report, Hire-to-Retire, Master Data Management, Innovate-to-Market und Go-to-Market.

Ohne Beschönigung: Veränderungen in diesem Maßstab voranzutreiben erfordert einen tiefgreifenden Wandel der Unternehmenskultur. Und der ist nicht immer einfach. „Es gibt eine gewisse Lernkurve, die man durchlaufen muss“, sagt Maciejewski, der die GBS-Transformation in Source-to-Pay hin zu einem ergebnisorientierten Modell leitet. „Viele verstehen anfangs nicht sofort, was Celonis für sie leisten kann. Doch sobald sie den Mehrwert sehen und erleben, wie intuitiv die Plattform ist, geht plötzlich alles ganz schnell.“

Um die Stärke von Celonis zu demokratisieren, haben Rizzotto und ihr Team ein starkes Hub-and-Spoke Center of Excellence (CoE) aufgebaut. Statt einzelne Geschäftseinheiten in dasselbe „Schema“ zu zwingen, ermöglichte dieses Modell den Teams, ihre Prozessverbesserungen selbst voranzutreiben und zu verantworten – bei gleichzeitig zentraler Steuerung. „Unser Ziel ist es, dass unsere 500 Nutzer gemeinsam mit uns auf der Plattform Innovationen entwickeln“, sagt Rizzotto.

Damit dieses Ziel Realität wird, veranstaltet das CoE regelmäßig Lernformate und teilt weltweit Prozesserfolge und Best Practices. Vor Ort treiben dedizierte CoE-Leads neue Use Cases in den Business-Teams voran – und sorgen dafür, dass das Business Lust auf mehr bekommt.

Die KI-Transformation von Mondelēz International hin zu selbstheilenden Prozessen

Celonis im Unternehmen zu verankern ist nur ein Teil der Geschichte. Mondelēz International hat sich vor Kurzem außerdem entschieden, Celonis zum Rückgrat seiner KI-Transformation zu machen. Der erste Schritt: Geschäftslogik in KI-Assistenten von Drittanbietern wie Amazon Quick zu integrieren – über Celonis Agent Tools.

„Celonis gibt uns etwas, das wir für unser Ziel, ein autonomes, KI-gestütztes Unternehmen zu werden, dringend brauchen: Kontext“, erklärt Rizzotto. „Es verbindet Prozesstransparenz mit kontextualisiertem Wissen, sodass KI nachvollziehen kann, was passiert und warum es passiert.“

→ Erfahren Sie im Blog, wie Mondelēz International mit Celonis den Weg zu selbstheilenden Prozessen ebnet.

Mikolaj Maciejewski, VP – MDS Procurement, Legal, CGA and Sustainability

„Ohne den richtigen Kontext gibt es keine KI. Celonis ist die Ebene, auf der wir unsere Prozesse definieren, sehen, wie sie arbeiten, und das in unsere KI-Agenten zurückspielen, damit sie effektiver werden.“

Für die Zukunft plant Mondelēz International, KI auf Basis von Celonis auf drei Arten zu nutzen:

1. Neue KI-Use-Cases erschließen: Zunächst soll KI freie Textanforderungen aus ihren Beschaffungssystemen aufnehmen und analysieren, um Spendvolumen „under Management“ zu halten und Einkäufern mehr Spielraum in Lieferantenverhandlungen zu geben.

2. Agentic AI orchestrieren: Das Unternehmen plant, seine schnell wachsende agentische Belegschaft mit Celonis zu überwachen, beginnend mit Source-to-Pay. Die Vision: KI-Maßnahmen direkt in den digitalen Zwilling zurückfließen zu lassen, damit Agenten aus historischen Mustern, vergangenen Entscheidungen und Ausnahmen lernen.

3. Prozessintelligenz demokratisieren: Das Team entwickelt gemeinsam mit Celonis neue Wege, seine Chatbots mit Celonis zu verknüpfen, damit Teams in einer intuitiven Frage-und-Antwort-Oberfläche tiefer in die Prozessperformance und die jeweils besten nächsten Maßnahmen eintauchen können.

Das Erfolgsrezept für eine autonome Zukunft

Traditionelle CPG-Unternehmen kämpfen regelmäßig mit komplexen Tech-Stacks – eine Hürde, die Celonis nahtlos überwindet, weil die Plattform vollständig systemagnostisch ist. „Was Celonis auszeichnet, ist, wie einfach sich die Plattform mit Ihren Systemen verbinden lässt. Und das Nutzungserlebnis ist sehr intuitiv“, sagt Rizzotto. „Einen digitalen Zwilling aufzubauen und auf Ihr Geschäftswissen zuzugreifen, fühlt sich fast selbstverständlich an.“

In absehbarer Zeit will Mondelēz International das neue Celonis Context Model einführen – das Herzstück der Plattform. Es ermöglicht Unternehmen, Decision Intelligence gemeinsam mit Process Intelligence zu nutzen, inklusive Funktionen für Szenarioplanung, Simulation und Forecasting. Die Vision: „selbstheilende, autonome“ Prozesse aufzubauen, die Störungen vorhersehen, sich selbst anpassen und Probleme lösen, bevor sie entstehen.

Wie Maciejewski erklärt, können Teams dadurch künftig dazu übergehen, die Leistung von Agenten in Celonis zu überwachen, nur noch bei komplexen Ausnahmen einzugreifen und ihre Zeit auf wirklich strategische Arbeit zu konzentrieren. Sein Rat an andere Unternehmen, die Enterprise AI mit Celonis industrialisieren möchten:

Mikolaj Maciejewski, VP – MDS Procurement, Legal, CGA and Sustainability

„Legen Sie einfach los und verschwenden Sie keine Zeit mehr damit, sich zu fragen, ob es sinnvoll ist. Der Wert ist längst bewiesen.“

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