Novo Nordisk + Celonis

„Ohne Prozessintelligenz ist Enterprise AI im großen Maßstab reines Wunschdenken.“
Stephanie Bova, Corporate Vice President und Digital Transformation Officer, Research and Development

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100+ AI-Agenten

beschleunigen die klinische Entwicklung

12 Monate

potenzielle Verkürzung der Time-to-Market

Zehn Millionen Dollar

potenzieller Einfluss auf den Spitzenumsatz

Für Novo Nordisk ist jeder Tag Verzögerung in der klinischen Entwicklung ein Tag zu viel. Indem das Unternehmen AI mit Celonis Process Intelligence ermöglicht, will es ein ganzes Jahr aus dem Zyklus der klinischen Entwicklung herausholen. Ein solcher Schritt könnte lebensverändernde Behandlungen schneller zu den Patienten bringen und zugleich Einnahmen in zweistelliger Millionenhöhe für weitere Forschung und Entwicklung schaffen.

In einer Branche, die von starkem Wettbewerb geprägt ist, bleibt die Arzneimittelentwicklung im Schritttempo. Seit mehr als einem Jahrzehnt liegt die Zeitspanne von der Kandidatennominierung, also dem Zeitpunkt, an dem Moleküle erstmals in Studien mit Menschen getestet werden, bis zur Markteinführung hartnäckig bei rund 12 Jahren.

Doch der Status quo ist da, um herausgefordert zu werden, und Novo Nordisk ist für genau diesen Kampf gemacht. Seit über 100 Jahren verfolgt der Pharmakonzern ein klares Ziel: chronische Krankheiten zu besiegen. Heute ist das Unternehmen mit 69.000 Beschäftigten eine globale Kraft und produziert 50 % des weltweiten Insulins. Zugleich treibt es die Forschung voran, wie sich Medikamente ohne Kühlung transportieren und lagern lassen, damit sie für alle leichter zugänglich werden.

Heute entwickelt sich Novo Nordisk zu einem agentenbasierten Unternehmen. Mit Celonis setzt das Unternehmen mehr als 100 AI-Agenten ein, um die klinische Entwicklung grundlegend zu verändern. Das Ziel: die Arzneimittelentwicklung um 12 Monate oder mehr verkürzen, damit Medikamente schneller bei den Patienten ankommen.

Bringen Sie Intelligenz in den Kern Ihrer Abläufe

Eine treibende Kraft hinter dieser AI-Initiative ist Stephanie Bova. Die Corporate VP und Digital Transformation Officer für Research and Development bei Novo Nordisk ist seit 25 Jahren in der Branche tätig. Sie weiß, warum sich die Transformation der klinischen Entwicklung oft wie ein mühsamer Aufstieg anfühlt. „Was wir tun, ist komplex“, sagt Bova. „Nur sehr wenige berufliche Laufbahnen erstrecken sich über mehrere Bereiche. Deshalb fehlt oft das Verständnis für die durchgängige Wertschöpfungskette.“

Die Hürde für eine schnellere Time-to-Market ist aus ihrer Sicht ein Labyrinth aus Bereichen und Prozessen, verstrickt in sich laufend ändernde regulatorische Vorgaben. Das Ergebnis: End-to-End-Transparenz im klinischen Entwicklungsprozess ist praktisch unmöglich, und lebensverändernde Innovationen kommen nur schwer voran.

Dieser Mangel an Transparenz änderte sich in dem Moment, als Novo Nordisk seine Abläufe durch einen in Celonis aufgebauten digitalen Zwilling sah. „Die Experten im Raum waren sofort begeistert“, erinnert sich Bova. „Uns wurde klar, dass wir unsere Time-to-Market möglicherweise um 12 Monate oder mehr verkürzen können, wenn wir unsere operativen Daten strategisch nutzen.“

Stephanie Bova, Corporate Vice President und Digital Transformation Officer, Research & Development, Novo Nordisk

„Wir wollen Medikamente so schnell wie möglich von First-In-Human bis zur Zulassung bringen. "Die Celonis Plattform ist für uns ein sehr strategischer und intelligenter Weg dorthin.“

Das Team arbeitete mit Celonis zusammen, um eine Roadmap für die Beschleunigung der klinischen Entwicklung zu erstellen. Der Startpunkt waren die klinischen Abläufe, also der Bereich, in dem neu entwickelte Medikamente an Menschen getestet werden. Als ersten Schritt erstellte das Team einen digitalen Zwilling des Antragsprozesses für klinische Studien. Keine kleine Aufgabe, denn klinische Studien laufen über viele Jahre, beziehen oft Zehntausende von Patienten ein, erstrecken sich über Tausende Standorte in mehreren Ländern und unterliegen jeweils eigenen Vorschriften.

Der digitale Zwilling brachte genau die Detailtiefe und Klarheit, die Novo Nordisk gefehlt hatte. Das Team von Bova kann jetzt die gesamte Durchlaufzeit verstehen und bis zu den verborgenen Variablen vordringen, die über den Erfolg von Studien entscheiden.

Gerade dieser Start in einem hochkomplexen Bereich hat Novo Nordisk das Vertrauen gegeben, Celonis weiter zu skalieren. Jetzt will das Team Prozessintelligenz über den gesamten Arzneimittel-Lebenszyklus hinweg verankern — einschließlich Regulatory Affairs, Patientensicherheit, F&E-Qualität, CMC (Chemistry, Manufacturing, Controls) und kommerzieller Markteinführung.

Stephanie Bova, Corporate Vice President und Digital Transformation Officer, Research and Development

„Ich freue mich darauf zu sehen, wie sich Prozessintelligenz stärker verbreitet — nicht nur innerhalb von Novo Nordisk, sondern als Standard für die gesamte Branche. Am Ende werden wir alle Medikamente sehr viel schneller entwickeln und zu den Patienten bringen können.“

100+ AI-Agenten mit klinischer Präzision steuern

Der digitale Zwilling von Novo Nordisk — angereichert mit den eigenen Geschäftsregeln, KPIs und Benchmarks — bildet das Fundament für den nächsten großen Schritt: Enterprise AI im großen Maßstab. Das Team orchestriert jetzt eine Flotte von mehr als 100 Celonis-gestützten AI-Agenten, die diesen operativen Kontext nutzen, um stark regulierte Workflows mit klinischer Präzision zu automatisieren.

Stephanie Bova, Corporate Vice President und Digital Transformation Officer, Research and Development

„Wenn Sie keinen digitalen Zwilling Ihrer Abläufe haben, komplett mit Geschäftskontext, ist es fast unmöglich zu verstehen, wo Sie AI und Automatisierungs-Workflows einsetzen sollten.“

Indem Novo Nordisk KI mit Prozessintelligenz versorgt, erzielt das Unternehmen einen dreifachen Effizienzschub.
Das Unternehmen kann:

  • das Compliance-Risiko senken und für mehr Konsistenz in allen Studien sorgen. Dafür schafft es ein gemeinsames Verständnis komplexer Verfahren, klassifiziert Fälle und weist Fachexpertinnen und Fachexperten gezielt zu.
  • kritische Engpässe schneller auflösen und so reibungslosere Abläufe in der Medikamentenentwicklung sicherstellen.
  • Expertinnen und Experten wieder auf ihre Kernaufgabe fokussieren und Tausende Stunden zurückgewinnen. Diese Zeit kann das Team nutzen, um Therapien zu optimieren und die Versorgung von Patientinnen und Patienten voranzubringen.

In einer Branche mit begrenzter Patentlaufzeit kann schon eine Woche schnellere Markteinführung Spitzenumsätze in Höhe von mehreren zehn oder sogar mehreren hundert Millionen bedeuten. Wie Bova erklärt: „Die Zeit unter Patentschutz ist das Lebenselixier der Forschung und Entwicklung der nächsten Generation. Sie ist der Umsatz, der unsere zukünftigen Entdeckungen finanziert.“

Ein Rezept für die digitale Transformation

Der Erfolg in der klinischen Entwicklung ist ein wichtiger Meilenstein. Er ist aber nur ein Teil des Gesamtbilds. Für Bova und ihr Team ist die Zusammenarbeit mit Celonis Teil einer IT-Modernisierung im gesamten Unternehmen.

Stephanie Bova, Corporate Vice President und Digital Transformation Officer, Research and Development

„Wir nutzen Celonis als diagnostischen Leitfaden, um genau festzustellen, wo die Probleme liegen. Ob bei Menschen, im Prozess oder in der Technologie. Und dann ergreifen wir Maßnahmen.“

Ein Beispiel: Als Bovas Team vor Kurzem eine neue Software eingeführt hat, um die Erfassung von Daten aus klinischen Studien in der zentralen Datenbank grundlegend zu erneuern, nutzte es Celonis, um KPIs zu validieren, die Implementierung auf Kurs zu halten und genau aufzuzeigen, wo sich zusätzlicher Mehrwert erzielen lässt.

Indem Novo Nordisk seine IT-Modernisierung mit Celonis vorantreibt, stellt das Unternehmen sicher, dass alle aktuellen und künftigen Technologieinvestitionen direkt an die Realität des Geschäfts angebunden sind. „Wir definieren unseren Enterprise-Stack noch immer“, sagt Bova, „aber Prozessintelligenz bleibt der Kern. Sie verbindet all unsere Systeme unabhängig vom Anbieter und bringt den Geschäftskontext ein, den wir brauchen.“

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