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Success story Siemens

Ein Motto, das der Weltkonzern Siemens lebt. Denn auch für einen Technologieriesen mit Hunderttausenden von Mitarbeitern, unterschiedlichsten Sparten und einer 170 jährigen Firmengeschichte gilt es in Zeiten von Digitalisierung und Industrie 4.0 offen für Neues zu sein und einen Start-up Geist zu kultivieren. Daher errichtet Siemens aktuell z.B. einen Forschungsstandort auf dem HighTech-Campus der Technischen Universität München. Dort sollen in Zukunft mehr als 100 Forscher von Siemens gemeinsam mit Wissenschaftlern der TU München an Themen wie IT-Sicherheit und Autonomen Systemen arbeiten. Siemens ist außerdem in regem Austausch mit der Gründerszene: Im Rahmen seiner Start-up Unit „next47“ werden dynamische Start-ups unterstützt und damit der Innovationsgeist von 1847, dem Gründungsjahr des Konzerns, innerhalb des Konzerns weitergetragen.

Auch außerhalb dieser Initiative beweist Siemens immer wieder, wie groß die Themen Innovation und Digitalisierung geschrieben werden. Ein Beispiel hierfür ist die seit einigen Jahren andauernde, erfolgreiche Zusammenarbeit mit der jungen Münchner Software-Firma Celonis.

Neuen Technologien auf der Spur

2011 als Start-Up von drei Absolventen der TU München gegründet, ist Celonis mit seiner Process-Mining-Technologie in nur wenigen Jahren zu Deutschlands schnellst wachsendem Technologie-Unternehmen avanciert (Deloitte Fast50). Bereits im Gründungsjahr von Celonis knüpft die Siemens Audit-Abteilung die ersten Kontakte zu dem Startup. Die Absicht: Eine Lösung finden, die wie ein Röntgengerät Prozesse im Unternehmen transparent macht und Verbesserungspotentiale aufdeckt. Denn mit Tausenden von Mitarbeitern und einer nahezu unendlichen Menge an Vorgängen werden Prozesse in einem Konzern wie Siemens schnell komplex und die Aufgabe, Transparenz zu schaffen, zu einer großen und wichtigen Herausforderung. Hierbei hilft Process Mining, eine revolutionäre neue Datenanalysetechnologie, die es ermöglicht, Unternehmensprozesse automatisiert zu erheben und in jeder Variation zu rekonstruieren. Der Anwender erhält auf Knopfdruck eine Ist-Aufnahme des gesamten Unternehmensprozesses, erkennt Abweichungen, Schwachstellen und Flaschenhälse auf einen Blick und kann den jeweiligen Ablauf gezielt verbessern.

Anwendungsfälle in allen Geschäftsprozessen

Das seit 2014 entwickelte Process-DAsh (Data Analytics smart handling) hat es sich zum Ziel gesetzt, Geschäftsverantwortliche über alle Siemens-Divisionen hinweg bei der Optimierung ihrer globalen Prozesse aktiv zu unterstützen. Die Grundlage nachhaltiger Verbesserungen ist maximale Transparenz, vom Management-Überblick bis hin zum einzelnen Prozessschritt. Um diese zu schaffen, nutzt Siemens die auf Celonis Process Mining basierende Technologie und durchleuchtet damit verschiedenste Geschäftsprozesse – vom Einkauf über die Bestelllogistik, Produktion, Auftragsabwicklung bis hin zur Kundenbelieferung. Das Ergebnis sind jederzeit skalierbare Einblicke in die tatsächlichen Prozesse, welche sich in der Folge zielsicher überprüfen und optimieren lassen: Engpässe, manuelle Vorgänge sowie Ineffizienzen werden aufgespürt und die Prozesseffizienz systematisch verbessert. Durch die neue, von Celonis mitbegründete Kategorie Process Mining sieht Siemens sich in die Lage versetzt, Durchlaufzeiten und Kosten zu reduzieren und zeitgleich die Zufriedenheit der eigenen Kunden stetig zu erhöhen.

Dass Celonis mittlerweile konzernweit zum Einsatz kommt, lässt sich anhand des folgenden Erfolgsrezepts leicht erklären: Process DAsh fügt die bei Siemens weltweit in verschiedensten IT-Systemen gespeicherten, einzelnen Daten zu logischen Prozessschritte zusammen und visualisiert den jeweiligen Geschäftsprozess automatisch und in seiner Gesamtheit, also End-to-End.

Einsparungen in Millionenhöhe

Das in den Daten enthaltene, implizite und sonst verborgene Prozesswissen wird durch die Analyse mit Process Mining also sichtbar, Kostentreiber und Schwachpunkte werden aufgedeckt. Die Auswertung wird kontinuierlich und in Echtzeit an den sich ändernden Datenbestand angepasst und ermöglicht so vollkommene Transparenz zu jedem Zeitpunkt. „Im Rahmen der Digitalen Revolution sind schlanke Prozesse ein wesentlicher Wettbewerbsvorteil. Dank der Process-Mining-Lösung von Celonis bekommen wir zunehmend vollständige Transparenz zu den Prozessabläufen, können Komplexitäten identifizieren und Geschäftsabläufe gezielt optimieren“, erklärt Dr. Lars Reinkemeyer, Leiter der globalen Process Mining Services bei Siemens IT.

Hierdurch kommt Siemens seinem ambitionierten Ziel, eine End-to-End Transparenz der globalen Supply Chain zu schaffen, stetig näher. Wie divers die Anwendungsfälle von Process Mining tatsächlich sind, wird unter anderem am Beispiel des Konzerneinkaufs ersichtlich. Mithilfe von Celonis wird dort nicht nur ganzheitlich analysiert, wieviele Varianten des Purchase-to-Pay-Prozess durch unerwünschte Abweichungen existieren und somit die Komplexität erhöhen. In spezifischen Fokusbereichen wird mithilfe der Software sehr detailliert untersucht, an welchen Stellen des Prozesses es beispielsweise zu Doppelarbeit oder unnötigen Schritten kommt, wo Zeitverluste erhöhte Durchlaufzeiten nach sich ziehen und wie Schnittstellen zur Einbindung von Lieferanten maximal effizient gestaltet werden können.

Siemens ist dank seiner Rolle als Early Adopter von Process Mining auch in Sachen Datenkonsistenz, Pragmatik und Prozess-Transparenz seiner Konkurrenz weit voraus. Die Bereitschaft auch mit jungen Unternehmen zu kooperieren und der Mut gemeinsam Innovationen aktiv umzusetzen zahlen sich aus: im letzten Fiskaljahr konnte Siemens durch die weltweite Anwendung von Process DAsh Einsparungen im zweistelligen Millionenbereich realisieren.

100%

PROCESS TRANSPARENCY

3000

PROCESS MINING USERS

23TB+

SAP HANA INFRASTRUCTURE

>70

ERP SYSTEMS GLOBALLY

PROCESS MINING BIETET EINE NEUE CHANCE

Eine globale Celonis-Community

Innerhalb der Siemens AG nutzen inzwischen weltweit mehr als 2.500 aktive Anwender Process DAsh. Immer wieder entdecken Abteilungen neue Einsatzmöglichkeiten. Eine der jüngsten Anregung kommt aus einem Siemens-Werk in Indonesien, wo die Bestellvorgänge automatisiert wurden und die Abläufe nun transparent und überprüfbar gemacht wurden. Die Erfolge der Zusammenarbeit mit Celonis sprechen für sich und die initialen Impulse kommen nicht mehr ausschließlich aus der zentralen IT. Mittlerweile informiert sich beispielsweise eine User Group für Process Mining jährlich in einer eigens von Siemens ins Leben gerufenen Veranstaltung über Anwenderbeispiele und tauscht Erfahrungen aus. „Process Mining bietet eine neue Chance – mit dem innovativen Algorithmus können wir Transparenz in komplexe Prozesse bringen – das hat es vorher nicht gegeben. Wie in einem Röntgenbild wird jede Störung sichtbar und gibt damit auch Hinweise auf den Ansatzpunkt, wie man mehr Effizienz schaffen kann. Damit wird es für die Verantwortlichen einfacher, ihre KPIs zu erfüllen“, meint Dr. Reinkemeyer abschließend.

DIE ZUKUNFT IST VIELSPRECHEND

Innovation mit Celonis Pi

Siemens wird seiner Vorreiterrolle im Vergleich zum Wettbewerb weiter gerecht und pilotiert die smarte Weiterentwicklung von Process Mining, Celonis Pi, in verschiedenen Unternehmensbereichen. Das Ziel: Prozesse nicht nur vollständig transparent darzustellen, sondern Prozessabweichungen auf Knopfdruck analysieren zu können und intelligente Vorhersagen bereitzustellen. Möglich macht das die neue Pi Conformance Funktion: auf Knopfdruck lässt sich ein Abgleich zwischen Soll- und Ist-Prozess erstellen und die wesentlichen Ursachen für Verzögerungen und zusätzliche Aufwände visualisieren. Zudem können anhand bisheriger Bestellungen oder Kundenaufträge Aussagen über die zu erwartende Prozessdauer und die nächsten Prozessschritte getroffen werden. Auf der Grundlage verschiedener Input-Faktoren ist es mit Celonis Pi beispielsweise für Siemens-Mitarbeiter möglich, das Lieferverhalten von Partnern vorherzusehen und entsprechend zu disponieren: Sagt das System etwa eine zu späte Lieferung voraus, kann rechtzeitig eingegriffen und der Auftrag an einen anderen Partner vergeben werden.

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Edeka

“Celonis hilft uns, unsere Prozesse zu verschlanken und unsere Kundenzufriedenheit zu erhöhen.”

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Rewag

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Schukat

“Prozesse als Wettbewerbsvorteil gegenüber Amazon & Co.”

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